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Ostern

Ostern hat seine Wurzeln im heidnischen Frühlingsfest. Man feierte das zunehmende Licht im Frühling, die wiederkehrende Fruchtbarkeit, das Erwachen der Natur und den Neubeginn.

Nach der eierlosen Winterzeit beginnen nun Hühner und Vögel wieder Eier zu legen. Da früher die Hühner frei herumliefen, legten sie ihre Eier irgendwo ab. Um diese nutzen zu können, mussten die Menschen sie suchen. Daher stammt auch der Brauch des Eiersuchens. Heute werden Osternester mit Schoko Osterhasen, buntgefärbten Ostereiern und anderen Süßigkeiten für Kinder versteckt.

Da in der Fastenzeit das essen von Eiern verboten war, wurden diese gekocht. Um sie von den rohen Eiern zu unterscheiden wurde sie gefärbt. Dieser Brauch hat sich bis heute gehalten.  Vor allem rote Eier stehen für die Fruchtbarkeit und das Leben generell.

Mit Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit bis eine Woche vor Ostern, der sogenannten Karwoche, die mit dem Palmsonntag eingeleitet wird.

 Am Gründonnerstag wird in Österreich bevorzugt „grünes Essen“ wie Cremespinat mit Erdäpfel und Spiegelei  genossen, obwohl dieser Tag mit der Farbe grün wenig gemein hat. Die Bezeichnung geht vielmehr auf den althochdeutschen Begriff „grunen“ zurück der „klagen, weinen“ bedeutet. Am Ostersonntag bzw. Karsamstag findet die sogenannte Fleischweihe statt. Dabei werden Körbe voll mit Zutaten der Osterjause– Schinken, Kren, Brot, Eier – in die Kirche zur Segnung gebracht. Die Weihung und der anschließende Verzehr beendet die Fastenzeit. Mit den geweihten Speisen soll man angeblich ein Stück „Seligkeit“ zu sich nehmen.

Osterschinken im Brotteig

1 kg Selchfleisch (Schweinsschulter)
1 Zwiebel, 2 Nelken, 1 Lorbeerblatt

Sauerbrotteig:
250 g glattes Mehl
250 g mehlige Kartoffeln
(gekocht, geschält, durch ein Sieb gepresst)
30 g Germ, 1 EL Sauerteig (im Kühlregal)
100 ml Wasser, 7 g Salz

Zum Bestreichen:
1 Dotter, 2 EL Milch

Garnitur:
1 Pkg. Gartenkresse Vogerlsalat,
Radieschen (fein geschnitten)

Selchfleisch mit Zwiebel, Nelken und Lorbeerblatt in 3 l kochendes Wasser legen und 40 Minuten leicht köcheln. Fleisch herausnehmen, abkühlen lassen und über Nacht kalt stellen.

Für den Brotteig alle Zutaten im Rührkessel mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 1 cm dick ausrollen, Fleisch darin einschlagen. Auf ein gut geöltes Backblech legen und ca. 15 Minuten ruhen lassen. Backrohr auf 200 °C vorheizen.

Dotter und Milch verrühren, Teig damit bestreichen. Schinken im Rohr 45—50 Minuten backen, nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.

Osterschinken in gleich dicke Scheiben schneiden und mit Kresse und Radieschen garnieren.

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